Editorial

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Thuner Jugend debattiert


Lara Thurnherr und Jonas Beer gewinnen den Berner Regio-Cup von «Jugend debattiert», der am Campus Muristalden in Bern stattgefunden hat. Sie krönen damit einen erfolgreichen ersten Auftritt der Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Thun.

 

Text Mathias Kundert

Fotos YES! (Foto 1), Elisa Häni SRF (Fotos 2 und 3)

 

Wie alle zwei Jahre stritten am 18. und 19. Januar 2019 die 40 talentiertesten Berner Schülerinnen und Schüler mit geschliffenen Worten und gefeilten Argumenten darüber, ob Formel-E-Strassenrennen in Schweizer Städten verboten werden sollten. Ob es einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub brauche oder ob es Zeit für die rechtliche Anerkennung eines dritten Geschlechts sei, waren ebenfalls Fragen, mit denen sich die Debattierenden befassten. Eine Besonderheit des Wettbewerbs ist es, dass erst kurz vor der Debatte ausgelost wird, wer für welche Position zu argumentieren hat.

Unabhängig von der eigenen Einstellung versuchten die Debattierenden, das Publikum und eine hochkarätige Jury zu überzeugen, zu der neben Ständerat Hans Stöckli und Regierungsrat Christoph Ammann, Gross-, Gemeinde- und Stadträtinnen und -räte ebenso gehörten wie Grössen aus Kultur und Journalismus.

Zum ersten Mal stellten sich dieser Aufgabe auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Thuns – und dies mit grossem Erfolg: In der Alterskategorie II (Jahrgänge 1999 bis 2002) scheiterte Jannis Freitag (21gE) nur knapp. Mit Anriel Kiener (21gA), Lara Thurnherr (19gF) und Samuel von Glutz (19gQ) qualifizierten sich jedoch alle weiteren Thuner Mitwirkenden für die Finalrunde der besten acht Debattierenden im Kanton. Dort sicherten sich Lara Thurnherr und Jonas Beer zwei der begehrten Siegerplätze und dürfen sich nun Berner Debattiermeister*innen nennen. Überzeugt haben die beiden nicht nur durch stupende Sachkenntnis und einen hohen Grad an gedanklicher Präzision, sondern vor allem durch ihre Fähigkeit, auch die Gegenseite ins Gespräch einzubinden und ihr Denken im Dialog zu entwickeln. Ihre Fähigkeiten stellten sie auch am nationalen «Jugend debattiert»-Final unter Beweis, der am 29. und 30. März in Bern stattfand.

 

Vorausgegangen war den kantonalen und nationalen Wettbewerben intensives Debattieren in insgesamt fünf Klassen sowie die erste schulinterne Debattier-Ausscheidung im Rahmen eines Café Philos zum Thema «gerecht – global». Dort wussten – neben den obgenannten Schüler*innen – auch Fynn Rufer (21gA), Kim Bigeschke (19gA) und Nuschin Renas (19gE) die Juror*innen Ursula Haller (Alt-Nationalrätin), Remo Rickenbacher (Slam-Poet) und Tobias Zürcher (Lehrperson für Philosophie) zu begeistern.

Die erste Teilnahme des Gymnasiums Thun bei «Jugend debattiert» war für alle Beteiligten eine schöne und lehrreiche Erfahrung. Auch künftig wird sich die Schule für den Wettbewerb engagieren und so ihren Schülerinnen und Schüler ermöglichen, den argumentativen Dialog mit Gleichaltrigen aus der ganzen Schweiz zu pflegen.

 

«Jugend debattiert» ist ein schweizerisches Bildungsprojekt, getragen von sechs kantonalen OKs, national organisiert von YES. Die Jugendlichen lernen, kontroverse Themen mit Hilfe eines bestimmten Debattierformats differenziert zu betrachten und zu diskutieren. Pro Jahr werden schweizweit mehrere tausend Jugendliche im Lehrgang von «Jugend debattiert» ausgebildet. Im Kanton Bern waren es 54 Klassen in sieben Schulen: Das sind weit über 1000 Schülerinnen und Schüler. Diese messen sich im schulinternen, regionalen und schliesslich im nationalen Wettbewerb.

pd

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.nau.ch und www.srf.ch

 

 

 

1

Abschlussklassen

Verabschiedungen

Archiv

Thuner Jugend debattiert


Lara Thurnherr und Jonas Beer gewinnen den Berner Regio-Cup von «Jugend debattiert», der am Campus Muristalden in Bern stattgefunden hat. Sie krönen damit einen erfolgreichen ersten Auftritt der Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Thun.

 

Text Mathias Kundert

Fotos YES! (Foto 1), Elisa Häni SRF (Fotos 2 und 3)

 

Wie alle zwei Jahre stritten am 18. und 19. Januar 2019 die 40 talentiertesten Berner Schülerinnen und Schüler mit geschliffenen Worten und gefeilten Argumenten darüber, ob Formel-E-Strassenrennen in Schweizer Städten verboten werden sollten. Ob es einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub brauche oder ob es Zeit für die rechtliche Anerkennung eines dritten Geschlechts sei, waren ebenfalls Fragen, mit denen sich die Debattierenden befassten. Eine Besonderheit des Wettbewerbs ist es, dass erst kurz vor der Debatte ausgelost wird, wer für welche Position zu argumentieren hat.

Unabhängig von der eigenen Einstellung versuchten die Debattierenden, das Publikum und eine hochkarätige Jury zu überzeugen, zu der neben Ständerat Hans Stöckli und Regierungsrat Christoph Ammann, Gross-, Gemeinde- und Stadträtinnen und -räte ebenso gehörten wie Grössen aus Kultur und Journalismus.

Zum ersten Mal stellten sich dieser Aufgabe auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Thuns – und dies mit grossem Erfolg: In der Alterskategorie II (Jahrgänge 1999 bis 2002) scheiterte Jannis Freitag (21gE) nur knapp. Mit Anriel Kiener (21gA), Lara Thurnherr (19gF) und Samuel von Glutz (19gQ) qualifizierten sich jedoch alle weiteren Thuner Mitwirkenden für die Finalrunde der besten acht Debattierenden im Kanton. Dort sicherten sich Lara Thurnherr und Jonas Beer zwei der begehrten Siegerplätze und dürfen sich nun Berner Debattiermeister*innen nennen. Überzeugt haben die beiden nicht nur durch stupende Sachkenntnis und einen hohen Grad an gedanklicher Präzision, sondern vor allem durch ihre Fähigkeit, auch die Gegenseite ins Gespräch einzubinden und ihr Denken im Dialog zu entwickeln. Ihre Fähigkeiten stellten sie auch am nationalen «Jugend debattiert»-Final unter Beweis, der am 29. und 30. März in Bern stattfand.

 

Vorausgegangen war den kantonalen und nationalen Wettbewerben intensives Debattieren in insgesamt fünf Klassen sowie die erste schulinterne Debattier-Ausscheidung im Rahmen eines Café Philos zum Thema «gerecht – global». Dort wussten – neben den obgenannten Schüler*innen – auch Fynn Rufer (21gA), Kim Bigeschke (19gA) und Nuschin Renas (19gE) die Juror*innen Ursula Haller (Alt-Nationalrätin), Remo Rickenbacher (Slam-Poet) und Tobias Zürcher (Lehrperson für Philosophie) zu begeistern.

Die erste Teilnahme des Gymnasiums Thun bei «Jugend debattiert» war für alle Beteiligten eine schöne und lehrreiche Erfahrung. Auch künftig wird sich die Schule für den Wettbewerb engagieren und so ihren Schülerinnen und Schüler ermöglichen, den argumentativen Dialog mit Gleichaltrigen aus der ganzen Schweiz zu pflegen.

 

«Jugend debattiert» ist ein schweizerisches Bildungsprojekt, getragen von sechs kantonalen OKs, national organisiert von YES. Die Jugendlichen lernen, kontroverse Themen mit Hilfe eines bestimmten Debattierformats differenziert zu betrachten und zu diskutieren. Pro Jahr werden schweizweit mehrere tausend Jugendliche im Lehrgang von «Jugend debattiert» ausgebildet. Im Kanton Bern waren es 54 Klassen in sieben Schulen: Das sind weit über 1000 Schülerinnen und Schüler. Diese messen sich im schulinternen, regionalen und schliesslich im nationalen Wettbewerb.

pd

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.nau.ch und www.srf.ch

 

 

 

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