Editorial

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Fotografie in Vevey


Fotografie ist in unserem Leben allgegenwärtig. Sich vertieft mit dem Medium auseinander zu setzen ist naheliegend. Im April 2019 waren im Park des Standortes Seefeld Fotografien im Weltformat aufgehängt und individuelle Fotoprojekte zu bewundern.

 

Text Jeannette Minder

Bilder Jeannette Minder und Andrea Stuker

 

«Ich bin in einem bezaubernden Land, einem der schönsten auf dieser Welt, am Genfersee, umgeben von gewaltigen Bergen. Eben hier würde es Ihnen gefallen, denn Sie haben auf der einen Seite das Meer und den Horizont.» Diese Zeilen schrieb der Maler Gustave Courbet um 1873 an seinen Freund James McNeill Whistler. Für die sogenannten «Schweizer Bilder», welche er in seinen fünf letzten Lebensjahren am Genfersee malte, inspirierte ihn diese Landschaft. Unter anderem entstand eine Ansicht des Genfersees mit dem Titel «Sonnenuntergang bei Vevey». Courbet malte ein stimmungsvolles Bild, auf dem sich Himmel und Wasser berühren, scheinbar ineinander übergehen. Man meint, am Ufer des Meeres zu stehen. Weit nach hinten führt uns sein Blick.

Er war nicht der einzige Maler, der sich für diese Landschaft interessiert hat. Vor ihm war  William Turner da. Nach ihm malte Ferdinand Hodler von vielen Standpunkten aus das Licht über dem See.

Diese atemberaubende Landschaft künstlerisch zu ergründen, hatte das diesjährige Primaprojekt zum Ziel. Verarbeitet wurden die Eindrücke jedoch nicht malend, sondern fotografierend. Vevey als Inspirationsquelle für ein Fotoprojekt bot sich geradezu an, mit dem See, der Altstadt, den Neubauten entlang der Vevaise, den Weinbergen, den Touristen usw.

Wie erleben Schülerinnen und Schüler diese für sie neue Gegend? Wozu animiert sie Vevey? Was sehen sie? Welche Bilder zeigen sie uns mittels der Fotografie?

Um dem nachzugehen zu können, verbrachten die Schülerinnen und Schüler einmal im Winter und einmal im Sommer zwei Tage fotografierend in Vevey.

Es entstanden unzählige Bilder, die es auszuwerten, zu reduzieren und zu überarbeiten galt.

In der Abschlussausstellung wurde in verdichteter Form etwas von all den Erfahrungen und Erlebnissen der Schülerinnen und Schüler, die sie in diesem Projekt gesammelt hatten, sichtbar.

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Abschlussklassen

Verabschiedungen

Archiv

Fotografie in Vevey


Fotografie ist in unserem Leben allgegenwärtig. Sich vertieft mit dem Medium auseinander zu setzen ist naheliegend. Im April 2019 waren im Park des Standortes Seefeld Fotografien im Weltformat aufgehängt und individuelle Fotoprojekte zu bewundern.

 

Text Jeannette Minder

Bilder Jeannette Minder und Andrea Stuker

 

«Ich bin in einem bezaubernden Land, einem der schönsten auf dieser Welt, am Genfersee, umgeben von gewaltigen Bergen. Eben hier würde es Ihnen gefallen, denn Sie haben auf der einen Seite das Meer und den Horizont.» Diese Zeilen schrieb der Maler Gustave Courbet um 1873 an seinen Freund James McNeill Whistler. Für die sogenannten «Schweizer Bilder», welche er in seinen fünf letzten Lebensjahren am Genfersee malte, inspirierte ihn diese Landschaft. Unter anderem entstand eine Ansicht des Genfersees mit dem Titel «Sonnenuntergang bei Vevey». Courbet malte ein stimmungsvolles Bild, auf dem sich Himmel und Wasser berühren, scheinbar ineinander übergehen. Man meint, am Ufer des Meeres zu stehen. Weit nach hinten führt uns sein Blick.

Er war nicht der einzige Maler, der sich für diese Landschaft interessiert hat. Vor ihm war  William Turner da. Nach ihm malte Ferdinand Hodler von vielen Standpunkten aus das Licht über dem See.

Diese atemberaubende Landschaft künstlerisch zu ergründen, hatte das diesjährige Primaprojekt zum Ziel. Verarbeitet wurden die Eindrücke jedoch nicht malend, sondern fotografierend. Vevey als Inspirationsquelle für ein Fotoprojekt bot sich geradezu an, mit dem See, der Altstadt, den Neubauten entlang der Vevaise, den Weinbergen, den Touristen usw.

Wie erleben Schülerinnen und Schüler diese für sie neue Gegend? Wozu animiert sie Vevey? Was sehen sie? Welche Bilder zeigen sie uns mittels der Fotografie?

Um dem nachzugehen zu können, verbrachten die Schülerinnen und Schüler einmal im Winter und einmal im Sommer zwei Tage fotografierend in Vevey.

Es entstanden unzählige Bilder, die es auszuwerten, zu reduzieren und zu überarbeiten galt.

In der Abschlussausstellung wurde in verdichteter Form etwas von all den Erfahrungen und Erlebnissen der Schülerinnen und Schüler, die sie in diesem Projekt gesammelt hatten, sichtbar.

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